Naturstrom- und Windkrafteuphorie in Deutschland und ihre Folgen 
Aspekte gegen Sichtbehinderung, Lärm und Zerstörung des Orts- und Landschaftsbildes in Verbindung mit der unökologischen und unwirtschaftlichen Nutzung
 regenerativer Energieträger. Hier finden Sie keine nach oben steigenden Gewinnkurven, sondern die zunehmenden Probleme mit dem 'Naturstrom' 
Der ökologische Energiemix - ein Mix aus Lügen, Halbwahrheiten und Suggestionen
Wind- und Solarstromanlagen funktionieren nur im Zusammenspiel mit konventionellen Wärmekraftwerken und sind daher im Prinzip überflüssig. Sie können auch den  'gesetzlichen Atomausstieg' nicht beschleunigen. Jede Medaille hat zwei Seiten - hier sehen Sie die Rückseite der vorne polierten Medaille und finden fortlaufend eine Menge Informationen, kritische Kommentare, Pressespiegel und Beiträge im Zusammenhang mit der Nutzung der Windenergie.
Europa bei Nacht
Europa bei Nacht
... und wo ist die Sonne - die unerschöpfliche Energiequelle?
Haben Sie es schon bemerkt? Je mehr Wind- und Solarstromanlagen in unseren Landschaften umher stehen, desto dramatischer werden die täglichen Unwettermeldungen und Klima-Abnormalitäten.
Um auch in Zukunft damit weiter machen zu können, wird es auch in den Folgejahren zunehmend schlimme und von politisch gesteuerten Institutionen zuvor prophezeite Unwetterkatastrophen geben!
Es geht ums Geld und nicht um den Schutz der Natur und ihre Belange - schon gar nicht um den Klimaschutz. 
Energiewende-so-nicht.jpg
Möchten Sie Ihr eAuto nur dann betanken, wenn der Wind weht oder die Sonne scheint? Welche Kern- und Kohlekraftwerke wurden bisher - außer zwangsweise von der Politik abgeschaltet - durch Wind- und Solarkraftwerke ersetzt?
Kathedralen des Glaubens Kathedralen des Glaubens. Energiewende - Nein danke!
Nicht in meinem Hinterhof, nicht in unserer Landschaft, nicht in unseren Wäldern!
 

Die grüne Bewegung hat sich zu einem profitablen Geschäft...

Energiegenossenschaften in Deutschland
Naturschutz für die Küste Das Netzwerk der Vernunft
Rodung für Windkraftanlagen im Wald
 
22.05.2017
Was ist wohl langfristig betrachtet ökologisch nachhaltiger? Stetige Siedlungserweiterungen in Ballungsräumen oder zeitlich begenzte Braunkohletagebaue für eine sichere und verlässliche Stromerzeugung? Aus ökologischer Sicht dürfte die richtige Antwort darauf 'Braunkohletagebau' lauten. Insbesondere unter langfristigen Aspekten. Ließe man die Braukohle einfach in der Erde liegen, dann könnte sie keinen volkswirtschaftlichen Nutzen generieren. Holt man sie dagegen heraus, dann entsteht zwar ein erheblicher Eingriff in die Landschaft, welcher die dort existierende Flora und Fauna restlos zerstört - aber nach 10 - 15 Jahren mit dem Ende des Tagebaus per Renaturierung wieder ausgeglichen werden kann. Wobei der Mensch einserseits gezielt nachhelfen und andererseits die Natur sich an vielen Stellen wieder von alleine  - u.U. besser und vielfältiger als zuvor - regenerieren kann. Durch Renaturierung der Kraterlandschaften des Braunkohleabbaus kann sich neues Leben entwickeln. Leben und Evolution sind auch nur durch Veränderungen der Umwelt entstanden.

So wurden laut VDI-Nachrichten vom 19.05.2017 beispielsweise in mitteldeutschen Braunkohlesanierungsgebieten und in der Lausitz aus 100.000 ha Betriebsflächen ca. 50.000 ha naturnahe Areale und Wald sowie ca. 27.000 ha Wasserflächen neu geschaffen. Und die Sanierung von Tagebauseen samt dem Ausbau von schiffbaren Gewässerverbindungen hat das Lausitzer Seenland mit ca. 7.000 ha künstlich geschaffenen Wasserlandschaften hervorgebracht. Biotope ohne Ende.

Und hier offenbaren sich Dummheit, Einfalt und Kurzsichtigkeit von gewaltsam agierenden Aktivisten und sich selbst ernannten Naturschützern á la Greenpeace & Co. Beim Braunkohleabbau agieren sie mit Erstürmen, Besetzungen und Sachbeschädigunen als Protest dagegen, bei Siedlungserweiterungen mit dauerhaften Eingriffen in zuvor naturnahe Landschaften - zu denen weder Rekultivierungen geplant oder vorgesehen werden - herrscht stetes Schweigen.
 


19.05.2017
Wenn eine Anschauung alles erlaubt, was sonst verboten ist, dann handelt es sich zweifellos um eine Ideologie. Beispielsweise bei der 'Energiewende' mit ihren Vorrang- und Ausnahmegenehigungen für die vorrangige Einspeisung in allgemeine Stromnetze, die Errichtung von mönströsen Windkraftanlagen in Naturschutz-, Landschaftsschutz- und Wasserschutzgebieten, in Wäldern und sonstigen von jeglicher Bebauung frei zu haltenden Außenbereichen mit Ausnahmegenehmigungen vom Tötungsverbot für Tiere und dem gezielten Ignorieren von gesundheitlichen Lärmsistuationen. "Strommasten sind ein Thema in Deutschland. Den Deutschen steht nämlich für den angestrebten Umbau der Stromwirtschaft der Bau einiger Tausend Kilometer neuer Hoch- und Höchstspannungsfreileitungen ins Haus."
Im Schatten der Energiewende - Vogeltod durch Stromschlag. NATIONALPARK 1/2015
"Wie Netzbetreiber und Umweltministerien die Umrüstung vogelgefährlicher Masten verschleppen." VON WILHELM BREUER 

Was die Anwohner der Mittelrheinebene - so etwa ab Bingen bis Koblenz - im jahrelangen Krieg mit der Politik geschafft haben, das müsste eigentlich auch für die Anwohner von Windkraftanlagen gelingen. Der Bundesrat hat ein Gesetz zum Verbot des Betriebs von lauten Güterwagen und zur Änderung des Allgemeinen Eisenbahngesetzes verabschiedet!
Schienenlärmschutzgesetz - (SchlärmschG) - Deutscher Bundestag
Drucksache 18/11287.
Einleitendes Zitat: "Problem und Ziel: Die vom Schienengüterverkehr ausgehende Schallemission erreicht vielfach einen Wert, der als schädliche Umwelteinwirkung zu qualifizieren ist. Für Menschen, die nachts permanent hohen Schalleinwirkungen ausgesetzt werden, sind die Risiken gesundheitlicher Beeinträchtigungen signifikant erhöht. Ziel dieses Gesetzes ist es, die Bevölkerung vor der vom Schienengüterverkehr ausgehenden schädlichen Umwelteinwirkung Schallimmission zu schützen."

Unmittelbar stellt sich hier die Frage, wie es denn mit einem Windkraftanlagen-Lärmschutzgesetz (WKA-LärmSchG) wäre? Die Lärmbelastung der Bevölkerung an Windkraftanlagen erreicht vielfach Werte, die deutlich über die gesetzlich festgelegten liegen, aber von der Politik ignoriert werden. Die Überschreitung von Immissionsgrenzwerten der Lärmvorsorge bedeutet, dass an bestehenden Windkraftanlagen eine schädliche Umwelteinwirkung vorliegt, vor der die betroffene Bevölkerung zu schützen ist.
Nun liegt es an der Politik, sich intensiver auch mit dem Lärm von Windkraftanlagen zu beschäftigen. Welche Partei möchte sich bis zur Bundestagswahl damit wohl näher befassen und geeignete Maßnahmen vorschlagen? Hunderte Windkraftinitiativen mit vielen tausend Windkraftgegnern sind ja schließlich auch ein Wählerpotential.
 

18.05.2017
Kohleausstieg - was soll das? "Aus Kohle wird Gas - China strebt international nach einer Vorreiter-Rolle. Die anhaltenden Probleme mit der extremen Luftverschmutzung in zahlreichen chinesischen Städten beschleunigen inzwischen die Pläne zu einer breit angelegten Vergasung der chinesischen Steinkohle. Damit versucht die Volksrepublik, sich an die Beschlüsse des Pariser Klimagipfels zu halten ohne auf die Nutzung der riesigen Kohlereserven zu verzichten. 12 Prozent des gesamten chinesischen Gasbedarfs soll das aus Steinkohle gewonnene Gas spätestens vom Jahr 2020 an decken. Ein Teil dieser Gasmengen dürfte dann voraussichtlich in Gaskraftwerken in elektrische Energie umgewandelt werden.

Damit nicht genug: China plant neben der Vergasung zugleich auch den Ausbau der Anlagen zur Konversion von Kohle in Kraftstoffe und petrochemische Rohstoffe. Präsident Xi Jinping hat schon zu Beginn dieses Jahres in Ningxia den Startschuss zum Bau einer Mammut-Anlage zur Konversion von Kohle zu Kraftstoffen gegeben. Ningxia, eine Provinz mit besonders reichen Kohlevorkommen, ist bei weitem nicht der einzige Standort für Konversionsanlagen.

In Ordos in der inneren Mongolei betreibt der mehrheitlich staatliche Kohleförderer Shenhua seine Anlage schon mehr als ein Jahr und nimmt dort jetzt die zweite Ausbaustufe in Angriff. Der Petro-Konzern Zhundong plant in Xinjiang eine Vielzahl von Anlagen zur Konversion von Kohle und hat dafür 28,5 Milliarden US-Dollar Investitionsmittel veranschlagt. Benjamin Sporton, Vorsitzender des Weltkohleverbands World Coal Association (WCA), begrüßt die chinesischen Initiativen. Der weltweit breitere Energiemix und die Klimadiskussion setzen seiner Meinung nach die Kohleförderer unter Druck, über die traditionellen Kraftwerke hinaus nach anderen Absatzwegen zu suchen. Die Konversion, für die China in diesem Frühjahr gerade neue, ehrgeizige Ziele gesetzt hat, sei sicher ein viel versprechender Weg.


China, der größte Kohleförderer der Welt, hat bei den bisherigen Kohle-Konversions-Projekten allerdings viel Lehrgeld bezahlen und heftige Kritik einstecken müssen. An letzterer fehlt es auch jetzt nicht. Greenpeace East Asia, der ostasiatische Arm der Umwelt-Organisation, rechnet damit, dass die „50 in China geplanten Kohle-zu-Gas-Anlagen zusammen 1,1 Milliarden Tonnen CO2 pro Jahr“ ausstoßen werden. Wie viel CO2-Emissionen China im Jahr gegenüber der herkömmlichen Verstromung der Kohle in Kraftwerken spart, wird dabei allerdings nicht zur Kenntnis genommen. Peter Odrich MBI/hek"  Auszug aus MBI TRADENEWS EMISSIONS 17.05.2017 Nr. 10, Seite 6.  
 

17.05.2017
Das Panoramabild der Woche: "Bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn 33 bei Bielefeld hat ein riesiger Windradflügel das Führerhaus eines Lastwagens durchbohrt. Die Autobahn musste stundenlang gesperrt werden." ...  https://goo.gl/A6YQps
WKA-Rotorblatt-Autobahn
Bildquelle: t-online.de https://goo.gl/A6YQps
Unfälle gibt es überall und immer wieder. Kein Zweifel. Im Allgemeinen werden derartige Schäden mittels Versicherungen gedeckt. Aber wer oder was deckt aufgrund solcher Kollisionen nun den 'Klimaschutzausfall' bei der alternativlosen Energiewende? Wie hoch ist dieser Ausfall? Welche/r Enegieexpert/in berechnet ihn in Grad Celsius und prognostiziert die Tage, Monate oder Jahre, welche nun länger dauern, um in Deutschland das ehrgeizige, von der Politik gesetzte Klimaziel zu erreichen? Sehr viel wahrscheinlicher dürfte jedoch wieder mal die Empfehlung lauten, dass wir uns einmal mehr für die Erreichung dieses Zieles anstrengen müssen. Und natürlich müssen jetzt auch die Kohlekraftwerke länger laufen - um auch weiterhin die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.

Oberkante Unterlippe? "EnBW bekennt sich zu Kraftwerk Lippendorf" - titelt die Leipziger Volkszeitung, Ausgabe vom 16.05.2017.
Zitat: "KARLSRUHE. Der Energiekonzern EnBW hat Spekulationen um einen Rückzug aus dem Braunkohlekraftwerk Lippendorf bei Leipzig zurückgewiesen. „Derzeit gibt es keine Pläne, uns von dieser Beteiligung zu trennen“, sagte ein Sprecher. Daran ändere die Ankündigung von Konzernchef Frank Mastiaux nichts, verstärkt auf Wind und Sonne zu setzen. Bei der Stromerzeugung „steht vor allem die Versorgungssicherheit im Fokus“, sagte der Sprecher. „Das Kraftwerk Lippendorf als eines der modernsten Braunkohlekraftwerke der Welt leistet dazu einen wichtigen Beitrag.“ Die Anlage gehört je zur Hälfte EnBW und dem Vattenfall-Nachfolger Leag. joh".
Anmerkung: Wieso steht plötzlich nicht mehr der 'Klimaschutz' und die 'Energiewende' im Fokus? Ob auch der EnBW das Wasser schon bis an der Unterlippe steht? Die Ertragslage der EnBW AG lag 2015 bei -345,2 Mio. € und 2016 bei -231,9 Mio. €.

Eine weitere Verzögerung bis zum Erreichen des deutschen Klimaschutzzieles?
Merkel nennt Ziel von einre Million E-Autos bis 2020 unrealistisch - Reuters 15.05.2017

"Bundeskanzlerin Angela Merkel hat das Regierungsziel von einer Millionen Elektro-Autos bis 2020 aufgegeben ... Allerdings könne der Durchbruch für den Elektroantrieb sehr plötzlich kommen."

Wie 'sehr plötzlich' sagt sie nicht - ist aber grundsätzlich nicht von der Hand zu weisen. Aber nur dann, wenn ein Erfinder ganz plötzlich einen gleich- oder höherwertigen Ersatz der fossilen Energieträger für Mobilitätsanwendungen präsentiert. Speicherbatterien sind ja keine Energieträger sondern Energieverbraucher und daher von Kraftwerken und vom lokalen Netz abhängig. Also käme nur ein autarker, nuklearer und kohlenstofffreier Energieträger noch in Frage - nicht viel größer als ein Schuhkarton, aber Power ohne Ende... Ähnlich wie bei nuklear betriebenen Atom-U-Booten, Atom-Eisbrechern und Atom-Flugzeugträgern in den USA, Russland, Frankreich, Großbritannien, die Volksrepublik China und Indien.

Der Flaschenhals für die eMobilität steckt nicht im Antrieb - der eMotor ist das am besten erforschte und dafür geeignete Objekt - sondern in dessen Stromversorgung. Bisher basiert unsere Stromversorgung auf den nachgefragten Bedarf mit dafür angepassten Kraftwerken und einem ebenso dafür ausgebauten eNetz. Wobei sich in DE der Energieverbrauch 'Strom' bei 512,9 TWh und der Energieverbrauch 'Mineralöle' bei 913,4 TWh einpendelt. Um eine 100%ige eMobilität mit Strom als Ersatz für fossile Teibstoffe zu erzielen, müssten das gesamte deutsche Netz bis auf die lokale Ebene samt den darin einspeisenden Kraftwerken einfach mal um 178% erweitert werden. Energiewende - wo bist du...?

Frieden durch Sonne oder Krieg ums Öl. Wer kennt nicht diesen journalistisch weitverbreiteten (Un)Sinnspruch des christlichen Theologen, Philosophen, Politikwissenschaftlers und einstigen Jorunalisten beim Südwestfunk, Dr. Franz Alt? Na ja, im Süden scheint die Sonne halt mehr als im Norden. Und so haben sich wohl die Nordfriesen diesen Sinnspruch an ihre Windverhältnisse angepasst und sagen schlicht und konsequent:
Strom vom Deich statt Öl vom Scheich - NDR.de 13.05.2017      
"Der kleine Weg nach Sprakebüll ist links und rechts von Windparks und Photovoltaik gesäumt" ... "Mit dem Bau der Westküstenleitung bis 2019 soll sich die Lage bessern" ... "Es gibt einen Ausweg: Die Energie muss vor Ort verbraucht werden."  

Da steht Widersprüchliches im Raum: Mit dem Ausbau der Westküstenleitung soll ja der Strom nach Süddeutschland abgeleitet werden. Zudem erfogen Windpark-Einspeisungen und -Abschaltungen auf der Hochspannungsebene und nicht im lokalen Niederspannungsnetz. Ob es dann noch genügend Ökostrom vor Ort, insbesondere bei Flaute gibt, sei einmal dahin gestellt. Aber ein steigender Energieverbrauch vor Ort - insbesondere der von eMobilen im Niederspannungsnetz - erfordert schließlich einen verstärkten Netzausbau auf der lokalen Ebene, gerade dort, wo er wegen der geringen Bevölkerungsdichte auf dem Land auch nur relativ schwach dimensioniert ist. Ob sich die Sprakebüller Genossen mit ihren Bürgerwindparks auch am notwendigen lokalen Netzausbau beteiligen wollen? Straßen aufreissen, dickere Kabel verlegen und zwecks Ladestromsäulen auch noch die Hausanschlüsse verstärken?   



16.05.2017
Windkraftanlagen in den WaldWKA-Waldstandorte-in-Deutschland.pngÜber allen Wipfeln herrscht Ruh'? Oder müssen Eichen weichen? Deutschlands Öko-Industie hat sich auf eine 'ökologische' und 'nachhaltige' Waldbewirtschaftung mit Windkraftanlagen ausgerichtet. Statt die Energien aus den Tiefen der Erde zu fördern, müssen die Höhen über den Wäldern herhalten. Wälder können wir ja am Amazonas oder in Südostasien schützen. Die häufig gestellte Frage nach den Folgen einer in Brand geratenen Windkraftanlge wird geflissentlich unbeantwortet gelassen. Wie lange dauert es bis zur Ankunft und zum Einsatz der Feuerwehr am Brandort, gibt es dort überhaupt Löschwasser oder gilt dann auch wieder nur die Anweisung 'kontrolliert abbrennen lassen'?

Aus atmosphärischer Sicht sind weit über die Wipfel der Bäume hinausreichende Windkraftanlagen wahre Anziehungspunkte für Blitzeinschläge mit zerstörerischen Wirkungen. Es gibt aber auch zahlreiche andere Ursachen, weshalb ein Windrad Feuer fangen kann, wobei die Brocken dann hunderte Meter weit in den Wald geschleudert werden. 
Um den produzierten Strom zum Verbraucher zu bringen, benötigen Windräder auch Hochspannungsleitungen, an denen bei elektrischen Überschlägen Vögel Feuer fangen können. Ein Beispiel aus Australien: 
"Eine Windfarm löste in Australien ein verheerendes Feuer aus. Nun klagen Betroffene gegen das Betreiberunternehmen - und nehmen es mit einer für die Region bedeutenden Industrie auf." ...
"Laut Klage sei dem Unternehmen lange bekannt gewesen, dass Vögel regelmäßig an den Hochspannungsleitungen Feuer fangen." ...

Eine Zufahrt als Windschneise im trockenen Kiefernwald. Kann auch brandfördernd sein - oder?
Datenquelle und nebenstehende Abbildung:
"Fachagentur Windenergie an Land" zum Thema "
Entwicklung der Windenergie im Wald" - Ausbau, planerische Vorgaben und Empfehlungen für Windenergiestandorte auf Waldflächen in den Bundesländern. Stand: Ende 2016


Die Windkraft ist ein wichtiger Baustein der Energiewende. Doch ihr Ausbau darf nicht weiter auf Kosten von Natur- und Artenschutz gehen, fordert Daniel Lingenhöhl.
Windkraft im Wald - mehr Schaden als Nutzen - Spektrum.de 12.01.2016
Ob das auch Politiker und Leute aus besiedelten Ballungsräumen verstehen, welche den Wald, seine Flora und Fauna sowie dessen bioklimatische Bedeutung allenfalls noch aus dem Märchen kennen?

Rauchzeichen der Energiewende. Windpark Utgast/Gemeinde Holtgast, Ortsteil Uppum, LK Wittmund/NDS.
Repowering: Abbau der Altanlagen Tacke-TW 600.
 
Rauchzeichen-der-Energiewende
Die abgängige Tacke-Anlage verabschiedet sich mit schwarzem Rauch. Das alte Getriebeöl, das jahrelang aus Leckagen in den Turm gelaufen ist, entzündete sich bei den Schweißarbeiten am Stahlturm und wird hier gerade "fachgerecht" entsorgt - mit dem weithin sichtbaren Rauchzeichen...
Foto vom 16. Mai 2017: privat
Mehr zu Utgast und der grauenvollen Umgebung >> hier...
   

14.05.2017 
Ergänzend zum gestrigen Beitrag hat sich ein Leser einmal die Mühe gemacht und die Insolvenzen von Solarbetreibern in den letzten Jahren ausgewertet. In der Summe sind es 431 Unternehmen. Solarinsolvenzen-in-Deutschland"Der Höhepunkt war bereits 2014 erreicht, danach war der Hype zu Ende. 2017 sterben wohl die letzten Mohikaner der Branche."
Der noch nicht gelistete Insolvenzantrag von SolarWorld wurde hier schon mal mitgezählt. Und die Presse titelt:
SolarWorld: Die Pleite als Politikum - fiananzen.net 14.05.2017
"Der SolarWorld-Konzern ist insolvent. Vorstandschef Asbeck inszeniert sich als Opfer..."
Wie viel 'Klimaschutz' damit verloren geht, das berechnet logischerweise niemand der zahlreichen Energie- und Klimaschutzexperten in Deutschland. Gegebenenfalls werden wir unsere Anstrengungen zwecks Erreichung der 'ehrgeizigen Klimaschutzziele' von Frau Merkel & Co. wieder einmal steigern müssen.
     

Und heute gab es ein weiteres Politikum: Im Energieland NRW wurde anlässlich der Landtagswahl die mit Hannelore Kraft (SPD) rot-grüne Regierung erst einmal abgewählt. Ob das Wahlergebnis auch einen Einfluss auf die chaotische Energiewende nimmt? Schaun mer mal.
    


13.05.2017
Hätten Sie das gedacht? Bis zu 2,8 Millionen Vögel sterben pro Jahr an Stromleitungen. Das weiß ganz plötzlich der deutsche Natur- und Vogelschutzverband NABU und präsentiert auf seiner Webseite einen toten Höckerschwan unter einer Höchstspannungsfreileitung. Als gäbe es solche und viel schlimmere Bilder seit vielen Jahren unter Windkraftanlagen.
Die Zahlen stammen natürlich aus einem teuren Gutachten. Es ist schwerlich denkbar, dass die zahllosen Karteileichen der deutschen Naturschutzverbände da mitgezählt haben. Die meisten kennen wohl kaum noch den Spatz in ihrem Garten. Der Vogeltod ist natürlich ein probates Mittel um Mittleid und Beitragszahlungen für die geschundene Natur zu wecken. Wobei die Zahlen "vermutlich" höher als bei "Kollisionen mit Windkraftanlagen" seien - ohne die Leitungen kleinerer Spannungsebenen.
Für den NABU lässt sich da natürlich Abhilfe schaffen: "Im Zuge des für die Energiewende erforderlichen Übertragungsnetzausbaus muss der Vogelschutz bei jeder einzelnen Vorhabenplanung eine viel höhere Aufmerksamkeit erfahren. Vögel sind nämlich direkt von neuen Leitungen betroffen, nicht nur durch Kollisionen sondern vor allem im Offenland auch durch den veränderten Lebensraum. Beim Neubau von Trassen können Vögel vor allem geschützt werden, wenn zumindest Gewässer und Rastgebiete, in denen kollisionsgefährdete Arten vorkommen, großräumig gemieden werden. Zugvögel und Rastvögel sind eben deutlich mobiler als andere Tiergruppen. Die Erdverkabelung würde Vogelkollisionen komplett vermeiden" - lautet das BlaBla dieses Energiewendeverbandes - oder ist es dessen neuartiges Wissen?

Oder geht es diesen 'Energiewendern' nur zum Schein um den Vogelschutz, um sich nicht mit dem Mainstream anlegen zu müssen? Die inzwischen überwiegende Verantwortlichkeit für den millionenfachen Vogeltod liegt ja insbesondere bei der Windlobby, welche den Netzausbau vorantreibt - als ein Beispiel externer Kosten von Windindustrieanlagen:

Laut Übertragungsnetzbetreiber und Bundesnetzagentur werden seit Jahren neue Netze zu ca. 90 % nur gebaut, um EEG-STROM  (insbesondere Windstrom) aus dezentralen Gegenden - wo es bisher keine Windanlagen und keine Stromleitungen gab - in die zentralen Strom verbrauchenden Gegenden zu transportieren. Der Ausbau der Windkraft trifft eine überwiegende Mitverantwortung am Tod von Vögeln durch Stromleitungen. Wo ist hier der konkrete Protest unserer Naturschutzverbände? 

Wenn ca. 33 % des Stroms in Deutschland EEG-STROM ist, dann ist dieser EEG-STROM auch für ein Drittel der toten Vögel durch Stromleitungen verantwortlich. Diese Verantwortlichkeit steigt von Tag zu Tag. Statt dass durch dezentrale EEG-ERZEUGUNG immer weniger Stromleitungen notwendig werden (so jahrelang die EEG-LOBBY mit Hermann Scheer (SPD) voran), sollen es es immer mehr werden. Durch die volatile und gerade im Sommer (Vogelzeit) marginale Einspeisung werden die Netze kaum bzw hoch-ineffizient genutzt. Insgesamt geht durch die volatile EEG-EINSPEISUNG eine im Verhältnis unverhältnismäßig hohe Tötung durch immer mehr - aber weniger effiziente - Netze einher. Damit steigt im Verhältnis von Strommengen und Netzkilometern die Tötung gerade durch EE-ANLAGEN.

Im Ergebnis sind EE-ANLAGEN seit Jahren mit dem durch das EEG verursachten Netzausbau die treibende und verantwortliche Ursache des Vogelsterbens durch Stromleitungen. Was unsere staatlich anerkannten Naturschütze geflissentlich ausblenden.
 
Stromleitungen selbst sind ja die existentiellen Infrastrukturmassnahmen und -voraussetzungen, ohne die Windanlagen ihren Strom nicht einspeisen können. Netze werden heute fast ausschliesslich nur für Windanlagen errichtet. Das zeigt die Bundesnetzagentur durch die rasant wachsenden Netzkosten. Deutschland hatte das beste Stromnetz der Welt. Es war optimal ausgebaut. Der weitere Zubau - insbesondere der Übertragungsnetze - ist fast ausschliesslich der dezentralen Produktion von Windanlagen geschuldet. Windindustrieanlagen müssen sich mithin alle Nachteile zurechnen lassen, die solche Infrastrukturen verursachen.
Bis zu 2,8 Millionen Vögel sterben pro Jahr an Stromleitungen - NABU.de März 2017
"NABU appelliert an Netzbetreiber, Leitungen zu sichern" ... Und wo ist der Appell an die Windkraftbetreiber?
 
Solarinsolvenzen gehören zu Deutschland ... pardon - zum Klimawandel. Mit dem unscharfen Suchwort 'solar' listet das Internetportal Insolnet.de allein 435 Fälle auf, welche mit dem deutschen 'Klimawandel' wohl nicht mithalten konnten. 
Solarinsolvenzen in Deutschland -  insolnet.de
Stand 13.05.2017

Der eine oder andere Listeneintrag kann sich auch auf ein Wellness-Solarium oder ähnliches beziehen, bei der großen Mehrheit handelt es sich offensichtlich um Kandidaten aus dem Spektrum der 'Erneuerbaren Energien'. 

'Energiespeicher' für das öko-soziale Establishment - samt Suggestionen über 'Klimachutz' und Dekarbonisierung unserer Wirtschaft - sind ja das aktuell beworbene Geschäftsmodell, um die alternativlose Energiewende weiterführen zu können.  
Zur Abbildung:
Neben dem ab 2012 - 2016 getätigten Mittelabfluss wurden in 2016 weitere 109 neue Energiespeichrprojekte für 56,98 Mio. € neu bewilligt.

Energiespeicherforschung














 

12.05.2017
ENERGIEWENDE: VOM LAND DER ERFINDER ZUM PARK DER TRÄUMER
Schöne neue Solarwelt – Trittins Eiskugel geschmolzen. TICHYS Einblick 12.05.2017
"Frank Asbeck verdiente mit Solarworld viel Geld, sehr viel. Aber Solarworld will Insolvenz anmelden. Eine Menge Leute haben eine Menge Geld verloren. Zahlen tut die ganze Zeche der Steuerzahler, der nie gefragt wurde..."
 
Staatliche Milliarden sind für die Solarenergie verpulvert worden. Viel Geld floss nach China. Jetzt ist dieser Industriezweig in Deutschland definitiv am Ende.
Deutsche Solartechnik made in China - GEOLITICO 12.05.2017
"Ein Blick zurück in die wilde Welt der Fördergeld-Abgreifer um 2000 ... Geschichte der Euphorie ... Das große Schweigen ... "
 
Die Lehren der Sonnenfinsternis.
Nach jahrelangem Siechtum endete am Mittwochabend eine Ära. Exakt um 18:12 Uhr versandte die Solarworld AG eine Ad-hoc-Mitteilung mit dem Titel „Insolvenz“. Der Vorstand von Deutschlands letztem großem Photovoltaikkonzern sah „keine positive Fortbestehungsprognose“ mehr.
Unternehmensgründer Frank Asbeck beantragte daraufhin am Donnerstag in Bonn Insolvenz. Deutschlands Solarprimus, das Aushängeschild der Branche, der Pionier und Antreiber der Industrie, ist Geschichte - zumindest in seiner jetzigen Form. Die strategischen Maßnahmen reichen nicht aus, um die noch im März bestätigte positive Fortführungsprognose aufrecht zu erhalten.


In den vergangenen sechs Jahren hat Solarworld andauernd Verluste geschrieben und mehr als 300 Millionen Euro an Schulden angehäuft.

ENERGIEPOLITIK AUF ABWEGEN
Ökopionier Asbeck hat sich von den hohen Subventionen für Solarstrom von einst mehr als 50 Cent pro Kilowattstunde - teils
Zur Abbildung:
Neben dem ab 2012 - 2016 getätigten Mittelabfluss wurden in 2016 weitere 146 neue Bioenergieprojekte für 30,43 Mio. € neu bewilligt.
Bioenergien-Forschung
mehr als das Zehnfache des Marktpreises - blenden lassen, Innovationen sträflich vernachlässigt und viel zu wenig in Forschung und Entwicklung investiert. Irgendwann war das Alleinstellungsmerkmal von Solarworld dahin. Solarpaneele wurden zur austauschbaren Massenware.

Der Untergang von Deutschlands Solarprimus sollte der Politik eine Lehre sein. Wenn jetzt von der Erneuerbaren-Lobby gefordert wird, Solaranlagen und Windräder auch über die 20jährige EEG-Förderperiode hinaus zu bezuschussen, sollte man sich in Berlin vor Augen halten, was das Subventionswerkzeug bisher bezweckt hat. Die Bilanz ist verheerend.


Mehr als 100 Milliarden Euro flossen in den vergangenen Jahren hierzulande alleine in die Photovoltaikindustrie. Doch statt breitem Wohlstand und hunderttausenden neuen grünen Jobs liegt Deutschlands Solarbranche danieder. Von den einst mehr als 130.000 Arbeitsplätzen sind nicht einmal mehr 32.000 übrig. Dutzende Modulhersteller gingen pleite. Planwirtschaft sichert eben keine Jobs. Höchste Zeit daher, dass in Deutschlands Energiepolitik wieder die Vernunft obsiegt.
Ich wünsche Ihnen ein fröhlich-beschwingtes Wochenende voll sonniger Momente,
Franz Hubik, Reporter Unternehmen & Märkte

Anmerkung: "Mehr als 100 Milliarden Euro flossen in den vergangenen Jahren hierzulande alleine in die Photovoltaikindustrie" ... Und wieviel kostet ein Endlager für nukleare Überbleibsel, welche mit fortschreitenden Forschungen und daraus entwickelten Techniken (Transmutation) zum großen Teil energetisch weiterverwendet werden können? 

"Eine sehr wichtige Frage der deutschen Energiepolitik wurde nach zwei verlorenen Jahrzehnten endlich mit einer ersten Antwort versehen: Für die Suche nach einem atomaren Endlager wurde Windkraft-Forschung.pngim März vom Bundestag ein entsprechendes Gesetz beschlossen. Warum dies so lange gedauert hat und warum ein Erfolg nicht garantiert ist, untersuchen wir in unserer heutigen Kolumne."
Deutscher Arbeitgeber Verband  08.05.2017

Anmerkung: Als Alternative zur Kernenergie hat seit über 25 Jahren die Förderung von 'Erneuerbare Energien' noch immer nicht bewiesen, dass sie als autarke Methode zu Kern- und Kohlekraftwerken fähig ist. Sie ist und bleibt eine exorbitant teure Additive und keine Alternative zur herkömmlichen Stromerzeugung - mit deren bisherigen Kosten für Förderung, Infrastruktur, Errichtung und Entsorgung in Deutschland längst ein Endlager gefunden und gebaut sein könnte.

Zur nebenstehenden Abbildung: Neben dem ab 2012 - 2016 getätigten Mittelabfluss wurden in 2016 weitere 93 neue Windkraftprojekte für 86,24 Mio. € neu bewilligt.
 
Und noch einmal - dem Renommee in der Branche angemessen: Das Ende eines Pioniers in der photovoltaischen Stromerzeugung.
Der Börsen-Highflyer stürzt ab - Aktie jetzt unter einem Euro - wallstreet online 11.05.2017
"Solarworld hatte am Mittwochabend überraschend - aber nicht völlig unerwartet - eingeräumt, keine Zukunft für das überschuldete Unternehmen mehr zu sehen und einen Insolvenzantrag angekündigt..."
Anmerkung: Kern- und Kohlekraftwerke wurden und sollen weiterhin mit der geballten Macht des Staates vernichtet werden. Die genannte Solartechnik hat sich dagegen trotz immensen staatlichen Unterstützungen von selber zugrunde gerichtet.
  


10.05.2017 PV-Forschung.png
Die Sonne schickt keine Rechnung. Wer oder was tut es statt dessen? Unsere Politik natürlich. Um das 'Globalklima' zu schützen.
 
"Solarworld meldet Insolvenz an".
Deutschlands bekannteste Solar-Firma ist pleite - Focus online 10.05.2017
Und wo sind die laufenden Statistiken über die Arbeitsplatzverluste? Wozu fördert unser Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) immer noch die Photovoltaik? Neben dem ab 2012 - 2016 getätigten Mittelabfluss wurden in 2016 weitere 166 neue Solarprojekte für 116,57 Mio. € neu bewilligt.
Ist aber unsere öko-soziale Leitkultur, für die sich nun aktuell viele tausend Familien mit verlorenen Arbeitsplätzen und enttäuschten Hoffnungen bei der bevorstehenden Landtagswahl in NRW bedanken können. Nebenbei stellt sich natürlich auch die Frage, wieviel Grad Celsius Klimaschutz dieses solare und exorbitant teuere Possenspiel bewirkt hat. Ob es dazu auch mal Berechnungen von diversen Energie- und Klimaschutzexpert/innen - beispielsweise von Dr. Claudia Kemfert - geben wird? Oder gar vom Physiker (sum cum laude), Mathematiker und Klimapapst Dr. Hans Joachim "John" Schellnhuber?

 
Eidechsen und Juchtenkäfer schicken auch keine Rechnung.  
Eine Eidechse kostet Bahn bis zu 4000 Euro - Tier-Umsiedlung für Stuttgart 21
Und wo bleibt die Fürsorge für die von riesigen Windpropellern  lärm- geschädigten Menschen?
 
Auch mittels deutscher Energiewende sollen indonesische Regenwälder, welche indirekt per EEG-Biomasse (Palmöl) zunächst zerstört wurden nun mit deutschem Geld wieder "gerettet" werden. 
Deutschland unterstützt Wiederaufbau von Wäldern in Indonesien - PM 149/17 Bundesumweltministerium 10.05.2017 
Und über das Abholzen deutscher Wälder durch die EEG-Stromgewinnung wird sich ausgeschwiegen.
 

09.05.2017
Ein Blick zum Nachbarn in Österreich: Wenn sich laut diversen Gefälligkeitsgutachten angeblich die Mehrzahl aller Menschen 'erneuerbare Energien' aus volatilen Einspeisungen und zugleich die Abschaltung herkömmlicher Kraftwerke wünscht, dann muss sie ja wohl auch für die steigenden Kosten der Netzstabilisierung aufkommen. Ob die Leute das auch mehrheitlich wollen, das wird wohl in keiner Studie abgefragt.
Den Haushalten drohen höhere Strompreise - kurier.at 19.04.2017
Stabile Netze ... Smart Meter ...  "Da immer mehr erneuerbare Energieträger ins Stromnetz einspeisen und gleichzeitig - etwa für E-Autos - mehr Energie aus dem Netz entnommen wird, steigen die Kosten für die Stabilisierung der Netze."

Intelligente Stromzähler liefern teure Messfehler - FAZ 10.03.2017

Auf die Folgen einer 'ökologischen' und 'klimaschützenden' Energieversorgung (Energiewende) kann man nicht oft genug hinweisen. 
Stromkunden sollen sich überwachen lassen - und dafür zahlen - ZEIT online 19.11.2013
 
Intelligente Stromzähler / Smart Meter - nein danke!  - www.initiative.cc, April 2017
"Auf Wunsch der EU sollen bis 2020 ca. 80 % der Haushalte mit Stromzählern ausgestattet sein, mit welchen der Stromverbrauch jederzeit aus der Ferne auslesbar ist. Das Ganze natürlich mit dem Argument der Stromersparnis und als Dienst am Kunden. Doch dies ist nur ein Vorwand...."
 
Intelligente Stromzähler für Dummerchen jetzt Pflicht - Achgut.com 09.05.2017
... die nächste grünkarierte Volkserziehungsmaßnahme...

Wer über Jahre und Jahrzehnte dazu erzogen und belehrt wurde an den CO2-bedingten Klimawandel mit Endzeitgeschehen zu glauben - ohne ihn zu hinterfragen, wird es  genau so schwer wie Gläubige haben, welche sich von ihrer Religion abwenden wollen, weil es plötzlich Aspekte gibt, welche ihnen zuvor unbekannt waren.
"US-Ausstieg aus Klimakonferenz wäre richtig. Deutschland sollte mitziehen." ...
  


08.05.2017
Ein Blick zum Nachbarn über'n Kanal: Grün wirkt - und wieder ein weiteres Fiasko dieser Politik. 'Intelligente' Gerätschaften sollen es richten. Und nun schaun mer mal, wie sich bis zur nächsten Wahl unsere Politiker darum balgen, wer die meisten Gelder für die Forschungen zur 'Digitalisierung und Industrie 4.0' bereit stellen will. Der aktuelle Standardslogan schlechthin, dem nur noch die Attribute 'öko', 'bio', 'nachhaltig' und 'klimaschützend' angehängt werden müssen.    
Millions of smart meters may need replacing due to IT blunder - The Telegraph 05.05.2017.
"Under the Government's £11bn (~ 13 Mrd. Euro) smart meter programme every household in the UK will have been offered a device by 2020"...
 
Krieg um (Öl) Kobalt oder Frieden durch die Sonne? In Abwandlung des von Dr. Franz Alt - dem "ökologischen Jesus" - medienweit verbreiteten Spruches über das Öl stellt sich unmittelbar die Frage, wessen Tage wohl eher gezählt sind. Die des fossilen Energieträgers Öl oder jene des Rohstoffes Kobalt für die aufstrebende Industrie für Speicherbatterien. Man bedenke den bedeutsamen Unterschied zwischen dem Öl als unmittelbaren Energielieferanten und dem Rohstoff als tote Ware, welche eine Menge Energie für seine Verarbeitung zu einem Produkt benötigt. 
Investoren wetten auf Kobalt-Knappheit durch Stromspeicher-Boom - Energyload.de 30.04.2017
"Elektromobilität verstärkt die Kobaltknappheit"...
Wen oder was werden wir zuerst antreffen - das 'dekarbonisierte Zeitalter' oder die Spekulanten und Heuschreckenschwärme der Globalisierung?

 

07.05.2017
Wie die Bundesnetzagentur mit falschen Begriffen versucht, dem in der Sache unbedarften Volk die Realitäten zu vernebeln, ergibt sich bereits schlicht aus der Wahl der Überschrift in ihrer aktuellen Pressemitteilung.
Netzreservebedarf für die kommenden zwei Jahre - PM 02.05.2017

Offensichtlich soll die Bevölkerung mit dem Begriff 'Netzreserve' von der Einsicht abgelenkt werden, dass es sich dabei um herkömmliche Wärmekraftwerke handelt, welche in extremen Situationen - die nicht genannt werden - die Stromversorgungsicherheit gewährleisten. Natürlich wird in der Pressemitteilung auch nicht erwähnt, mit welchen Energieträgern die Reservekraftwerke betrieben werden. Der Begriff 'Netzreserve' ist schon deshalb Unfug, weil es ja gar keine stillgesetzten Reservenetze gibt, welche einfach so aus einem irgendwo exisitierenden Lagerbestand abgerufen werden können. Zudem können einem auch zahllose Redaktionen leid tun, welche diese Meldung gerne weiterverbreiten und sich hinterher als 'Lügen'- oder 'Lückenpresse' beschimpfen lassen müssen. Die Bundesnetzagentur weiß um die Täuschung der Bevölkerung sehr wohl Bescheid und modifiziert dann weiter unten im Text der Pressemitteilung den Begriff: "Der Netzreservebedarf ist die erforderliche Kraftwerksleistung aus sogenannten Reservekraftwerken". Also nicht aus Reservenetzen!
 
In der Diskussion über Speichermodelle sollte grundsätzlich zwischen ihren Aufgaben unterschieden werden. Die gegenwärtig floriende Werbung mit dem neuen Geschäftsmodell 'Heimspeicher' zielt auf die Glättung von kurzfristigen, im Sekundenbereich liegenden Spannungsschwankungen in den lokalen Verbrauchernetzen ab. Die gab es schon immer und wurden durch den umlaufenden Betrieb großer Kraftwerksgeneratoren kompensiert. Mit dem Einsatz von Wind- und Solarstromanlagen haben sich lokale Netzspannungsschwankungen spürbar vermehrt. Was bei herkömmlichen Kraftwerken mehr oder weniger zu einem ausgeprägten, energetisch und ökonomisch ineffizienten Stop-and-Go-Betrieb geführt hat - vergleichbar mit dem ineffizienten Stop-and-Go von Automobilen während des Berufsverkehrs in Ballungsräumen.
  
Nun lassen sich diese kurzfristigen, licht- und wetterbedingten Netzspannungsschwankungen durch EEG-Anlagen mittels Kleinspeicherbatterien in gewissen Ausmaßen ausgleichen. Mehr nicht. Bei einem störungsbedingten Ausfall einer Windkraftanlage werden sie gegebenenfalls zu einem geregelten Abschaltvorgang beitragen - das Signalisieren an die Leitstelle und ein kontrolliertes Herunterfahren sicherstellen. Mehr nicht. Derartige, mit wenigen Kilowattstunden oder auch Megawattstunden ausgestattete Speicherkapazitäten sind nicht dafür geeignet, die Stromversorgung längerfristig - mehr als eine Stunde - aufrecht zu erhalten oder gar wieder herzustellen. Ihr wesentlicher Sinn besteht darin, mit möglichst vielen externen und dezentralen 'Heimspeichern' die von EEG-Anlagen verursachten Spannungs- bzw. Frequenzschwankungen im allgemeinen Netz zu nivellieren und damit den herkömmlichen Kraftwerken das 'Leben' mit weniger Hoch- und Runterfahren zu erleichtern, ihren Betrieb wieder energetisch und ökonomisch effizienter zu gestalten.  

Als wahre Aufgabe der gegenwärtig so sehr beworbenen Kleinspeicher sollen sie die mittels EEG-Anlagen verursachten 'Unebenheiten' im Netz dämpfen. Vergleichbar mit der Wirkung von Stoßdämpfern bzw. der Federung eines Automobils auf unebener Strecke. Geht dessen Treibstoff aus, dann hilft auch die beste Federung nicht weiter. Wie auch beim Wind für Windkraftanlagen. Ähnlich wie die ersten Fahrzeuge ohne mechanische Stoßdämpfung auf unebenen Strecken wurden zu Beginn sämtliche EEG-Anlagen ohne elektrische Dämpfung an das Netz angeschlossen. Was die großen Massen der Kraftwerksgeneratoren anfänglich relativ problemlos abfangen konnten und wobei der Endverbraucher nichts davon bemerkte. Mit den zunehmend steigenden Störungen aus EE-Einspeisungen gerät die Versorgungssicherheit in Gefahr, womit sich der Bedarf an massenweise zu installierenden Dämpfungssysteme in Form von Klein- oder Kurzzeitspeicher aufdrängt.

Und weil die Politik ihre gehätschelten EEG-Betreiber als die Verursacher dieser zunehmenden Netzproblematik nicht zu dessen Lösung heranziehen möchte, muss eben die externe Masse der Stromkunden dafür herhalten - mit Leitsprüchen wie "Haushalte werden in Zukunft selbst zur Stabilisierung des Stromnetzes beitragen" wird versucht, deren Geldbeutel für einen teuren Heimspeicher zu öffnen. Ist aber ein weiteres gewaltiges ökonomisches Wachstums- und  Investitionsprogramm mit der Folge einer massiven Steigerung des allgemeinen Stromverbrauchs, dem man  zwecks weitestgehender Akzeptanz praktischerweise den Öko- und Klimaschutzstempel aufgedrückt hat. Stromspeicher jeder Größe sind jedoch keine Stromerzeuger sondern aufgrund ihres Wirkungsgrades < 100% lediglich Stromverbraucher mit einer Bedarfsverschiebung auf der Zeitachse. 

Eine andere Aufgabe - nämlich die Aufrechterhaltung der Stromversorgung für einen längeren Zeitraum - und zugleich auch deren Wiederherstellung - haben Pumpspeicherkraftwerke mit einem Ober- und Unterbecken. Suggestionen, diese mit modernen Akkumulatorentechniken zu ersetzen, dürften noch lange, lange Zeiten in der Zukunft liegen. Es sei denn, ein genialer Erfinder realisiert dies mit 'Atomkraftwerken' für den häuslichen Keller.

05.05.2017
Eines dürfte klar sein: Der Bedarf an elektrischer Energie wächst schneller als jede sich anbahnende 'Klimakatastrophe'. Wer herkömmliche Kraftwerke abschalten und durch 'erneuerbare' ersetzen und mit Speichertechnologien ausstatten will, wird sich eher in einer unliebsamen Vergangenheit des Menschen - der Steinzeit - wieder finden. Eine andere Art Katastrophe.   
Unerledigte Aufgaben der Energiepolitk: Die Speicher-Dimensionierung - Deutscher Arbeitgeber-Verband 01.05.2017 
Wegen ihrer geringen und nicht verlässlichen Leistungsdichte werden erneuerbare Energien in der jetzigen Form auch in Zukunft nur Additive zu den nuklear-fossilen Energieträgern bleiben und keine Alternativen.
 

04.05.2017
Laut Bundesnetzagentur mit dem Stand 31.03.2017 beträgt der gegenwärtige Bestand an EEG-Kraftwerken 97.900 MW. Gemäß Netzlast (Totalload der Transparency Platform ENTSO-E) betrug am 30.04.2017 - dem besagten "Sonntag fast ohne Kohlekraftwerke" - der maximale Bedarf lediglich 52.832 MW. Bezogen auf diesen Tagesbedarf haben wir in Deutschland einen Überschuss an EEG-Kraftwerken von 85 %. Da stellt sich doch die Frage, weshalb nicht schon längst sämtliche Kohle- und Kernkraftwerke abgeschaltet sind. Die diesjährige Höchstlast am 04.02.2017 lag bei 85.457 MW. Also standen sogar 12.443 EEG-Ausfallreserve aus Sonne, Wind und Bio bereit. Was man zugleich als deutlichen Hinweis für ein Moratorium über den weiteren Ausbau von Solar-, Wind- und Biomasserkraftwerken verstehen kann. 
Ein Sonntag fast ohne Kohlestrom - Agora Energiewende 02.05.2017
Eine Schwalbe macht längst noch keinen Sommer. Zudem handelt es sich ja nur um eine Stunde bei Sonnenschein. Jetzt schauen wir erst mal, wie viele volle Sonntage es in diesem Jahr noch sein müssen, bis sämtliche Wärmekraftwerke abgeschaltet werden können. Und was ist an den Werktagen? Und wenn in DE sämtliche fossil und nuklear betriebenen Kraftwerke weg sind - wie verhalten sich unsere Partner in den Nachbarländern? Was geschieht an den Grenzkupplungen? Muss sich Deutschland vor dem grauen Strom von außerhalb abschotten oder müssen es die anderen vor dem grünen Strom aus Deutschland noch stärker tun als bisher? Die sogenannten Querregler für gesteuerte (Öko)-Lastflüsse an niederländischen, tschechischen, österreichischen Grenzen lassen schon mal grüßen.
 
50hertz.com: Netzkennzahlen der Photovoltaik
Abweichung_Solarprognose.png
Verlässlichkeit bei der Stromerzeugung - was ist das?

    

03.05.2017
Prognosen zu Windstrom-Einspeisungen - deren Wahrheitsgehalt und Verlässlichkeit. Auch wenn die Netze endlos weiter ausgebaut werden, ohne verlässliche Einspeisungen gibt es keine sichere Stromversorgung.
"Es wird nach wie vor Netzreserve benötigt, um das deutsche Stromnetz in kritischen Situationen stabil zu halten – vorübergehend auch in nennenswertem Umfang..."
Im Winter geht das Stromnetz in die Knie - Behörde warnt - FOCUS online 02.05.2017
"Im windreichen Winter kommen die Stromnetze unter Druck" ...
 
Vom Mythos einer sicheren Stromversorgung ohne fossile Wärmekraftwerke
Windenergieeinspeisung in den 50Hertz-Netzbereich vom 01.01.2017  - 03.05.2017
Windenergie-Prognose-Istwert.png
Stark schwankende Einspeisungen aus Windenergie mit teils sehr hohen Abweichungen des sich nach der Prognose einstellenden Istwertes sorgen für die wirklichen Probleme bei der Energiewende. Wer die herkömmlichen netzstabilisierenden Wärmekraftwerke abschalten will, riskiert den baldigen Blackout.
Insbesondere an Tagen mit schwachen Einspeisungen aus Windenergie sind die Prognose-Abweichungen am höchsten. Wobei sich die höchsten Abweichungen des Istwertes vom Prognosewert im Januar einstellen.

Windenergieeinspeisung in den 50Hertz-Netzbereich vom 01.01.2017  - 03.05.2017
Prognose-Abweichungen-Windenergieeinspeisung
Höchste Abweichung am 28.02.2017 13:15 Uhr: Ist-Wert = 10.589 MW, Prognosewert = 6.701 MW. Abweichung = 3.888 MW.
Prognose = 63 % zu niedrig.

http://www.wilfriedheck.de/Prognose-Abweichungen-Windenergieeinspeisung.png
Gleichartige Diargramme lassen sich ebenso von den Netzbetreibern Amprion, TenneT und TransnetBW erstellen.

Beispiele aus der prognostizierten Windenergieeinspeisung in den 50Hertz-Netz-Bereich
Datum Prognosewert = 100 % Istwert Abweichung von Prognose Prognosefehler
01.04.2017 20:15 1.048,594 MW 3.234,349 MW +2.185,755 MW -208,45 %
28.02.2017 13:15 6.701,17 MW 10.588,618 MW +3.887,448 MW  -58 %
23.01.2017 17:45 1.235,6860 MW 169,0460 MW -1.066,6400 MW +86,3197 %
11.01.2017 17:15 11.919,836 MW 8.945,193 MW -2.974,643 MW +24,96 %
08.01.2017 17:30 212,994 MW 39,2740 MW -173,7200 MW +81,56 %

   
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